Großer Erfolg für das Gymnasium Zwiesel

Großer Erfolg für das Gymnasium Zwiesel

„Sitcare“ gewinnt das Finale bei „Ideen machen Schule“

Gesamtsieg in der Seniorstaffel von „Ideen machen Schule“ für das Gymnasium Zwiesel: Das Team Sitcare hat nach dem Sieg im Regionalentscheid der Spielregion Deggendorf/Regen nun auch das große, bayernweite Finale im Schloss Mariakirchen für sich entschieden und darf sich über einen herausragenden Gesamterfolg freuen.

Von der Schulbank in den Chefsessel

Der Wettbewerb „Ideen machen Schule“, organisiert von der Hans Lindner Stiftung, fördert unternehmerisches Denken, Kreativität und Teamarbeit. Über 18 Wochen hinweg entwickeln Schülerinnen und Schüler eigene Geschäftsideen und erarbeiten realistische Unternehmenskonzepte. In diesem Jahr war der Wettbewerb so stark besetzt wie nie: Insgesamt beteiligten sich 1.278 Schülerinnen und Schüler in 321 Teams mit innovativen Start-up-Konzepten. Das Team Sitcare vertrat in diesem Jahr als einziges Team unser Gymnasium.

Der Weg zum Sieg: Leidenschaft und Präzision

Dass der Weg zum Erfolg kein Zufall war, zeigt das enorme Engagement von Michael Michovsky, Caitlin Lehmann und Elisa Richters. Nachdem sie sich am 08.06.2026 in Deggendorf als Sieger der Seniorenstaffel der Region Deggendorf/Regen durchgesetzt hatten, hieß es: Weiterarbeiten!

Um für das große Finale am Mittwoch, den 1. Juli 2026, auf Schloss Mariakirchen bestens gewappnet zu sein, feilte das Team intensiv an ihrer Performance.

Sie präsentierten ihr Konzept mehrfach vor verschiedenen Klassen und Lehrkräften – sogar unser Schulleiter Herr OStD Huber nahm sich Zeit für eine Generalprobe. Die erhaltenen Rückmeldungen flossen direkt in die weitere Optimierung der Präsentation ein. Das Ergebnis auf Schloss Mariakirchen sprach für sich: Das Team präsentierte äußerst souverän, überzeugte die 25 Jurymitglieder restlos und sicherte sich den verdienten Finalsieg. 

„Sitcare“: Die Problemlöser für den digitalen Alltag

Im Mittelpunkt der Idee stehen höhenverstellbare, ergonomische und zusammenklappbare Stühle sowie Schreibtische mit integriertem Fach für eine Powerbank zum Laden von digitalen Geräten. Die Ausgangslage des Teams war ein Problem, das viele kennen: Die zunehmende Digitalisierung erfordert mobile Endgeräte, doch oft fehlen Steckdosen. Zudem führen lange Sitzzeiten im Schul- und Berufsalltag häufig zu Konzentrationsproblemen und Haltungsschäden. Mit „Sitcare“ lieferte das Team nicht nur eine Antwort auf diese Herausforderungen, sondern auch ein unternehmerisch fundiertes Konzept.

Ein stolzer Rückblick

Schon seit Oktober 2025 arbeiteten die drei fast ausschließlich in ihrer Freizeit an ihrem Konzept, führten Expertengespräche mit Banken und Steuerberatern und holten sich Feedback bei potenziellen Kunden wie Landratsämtern und Kultusministerien. Die Detailverliebtheit, der Glaube an ihr Unternehmen und die harte Vorbereitung haben sich am Ende ausgezahlt. Neben dem Preisgeld dürfen die drei auch noch über ein Wochenende in Sudelfeld freuen.

Die gesamte Schulgemeinschaft gratuliert Michael, Caitlin und Elisa ganz herzlich zu diesem fantastischen Erfolg!

(Stefan Ziegler)

Schüler übernehmen Verantwortung

Schüler übernehmen Verantwortung

Ausbildung zu Schulwegbegleitern am Gymnasium Zwiesel

Ein besonderes Projekt stand am 19. Juni 2026 für 17 Schülerinnen und Schüler der neunten Jahrgangsstufe des Gymnasiums Zwiesel auf dem Programm: Unter der Leitung von Polizeikommissarin Nadine Lemberger und Polizeioberkommissarin Annette Pingel von der Bundespolizei wurden die Jugendlichen zu sogenannten Schulwegbegleitern ausgebildet.

Wahrnehmungsübungen und Strategien

Im Mittelpunkt der Ausbildung standen wichtige soziale und kommunikative Kompetenzen, die im schulischen Alltag und darüber hinaus von großer Bedeutung sind. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich mit der aktiven Wahrnehmung und Beurteilung von Gefahrensituationen auf dem Schulweg, lernten die Bedeutung einer positiven sprachlichen und körpersprachlichen Kommunikation kennen und trainierten ein freundliches, höfliches und zugleich sicheres Auftreten. Darüber hinaus wurden Strategien für deeskalierendes Verhalten in Konfliktsituationen vermittelt sowie die Themen Zivilcourage und Selbstschutz behandelt.

Einblicke in berufliche Perspektiven

Die praxisnahe Schulung bot den Jugendlichen nicht nur wertvolle Fähigkeiten für ihren Einsatz als Schulwegbegleiter, sondern auch spannende Einblicke in die vielfältigen Aufgabenbereiche der Bundespolizei. So konnten die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten einen möglichen zukünftigen Arbeitgeber kennenlernen und sich über berufliche Perspektiven bei der Bundespolizei informieren.

Zum Abschluss erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Zertifikat, das ihr Engagement und die erfolgreiche Teilnahme an der Ausbildung bescheinigt. Mit großem Applaus bedankten sich die Jugendlichen bei den beiden engagierten Bundespolizistinnen für einen informativen, abwechslungsreichen und gewinnbringenden Projekttag.

Verantwortung übernehmen

Das Gymnasium Zwiesel freut sich über das Interesse und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler, Verantwortung für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler zu übernehmen und damit einen wichtigen Beitrag zu einem sicheren und respektvollen Miteinander auf dem Schulweg zu leisten.

(Markus Draxler)

Fahrt zur Kinderuni Deggendorf

Fahrt zur Kinderuni Deggendorf

Mentorenprogramm – Fahrt zur Kinderuni Deggendorf

Spannende Einblicke in die Medizin der Zukunft an der TH Deggendorf

Im Mai öffnete die Kinder-Uni der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) erneut ihre Türen für neugierige junge Forscherinnen und Forscher. Frau Vacek und Frau Jakob organisierten im Rahmen des Mentorenprogramms für Begabte einen Ausflug für interessierte Schülerinnen und Schüler der 5. bis 8. Jahrgangsstufe.

Wenn Gene Fehler machen

Bereits am frühen Nachmittag trafen sich die Teilnehmenden am Haupteingang des Gymnasiums, um gemeinsam mit dem Bus nach Deggendorf zu fahren. Dort erwartete sie am Campus der THD eine spannende Vorlesung mit dem Titel „Wenn Gene Fehler machen – Vom Aufspüren genetischer Krankheiten und der Medizin der Zukunft“. Die Veranstaltung wurde von Prof. Dr. Melanie Kappelmann-Fenzl aus der Arbeitsgruppe Bioinformatik der THD gestaltet.

Kindgerechter Einblick in Geheimnisse des Körpers

Kindgerecht und anschaulich erklärten die Referenten, welche wichtige Rolle Gene als „Baupläne des Lebens“ für unseren Körper spielen und wie kleine Veränderungen im Erbgut zu Krankheiten führen können. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie Forschende genetische Fehler aufspüren, welche modernen Untersuchungsmethoden dabei zum Einsatz kommen und welche Möglichkeiten die Medizin heute und in Zukunft bietet, um Betroffenen zu helfen. Besonders beeindruckend war für viele die Vorstellung, dass Krankheiten durch moderne genetische Analysen immer früher erkannt und teilweise sogar gezielt behandelt werden können.

Spannende Wissenschaft

Mit großem Interesse verfolgten die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer die Vorlesung und nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Dabei zeigte sich einmal mehr, wie spannend Wissenschaft sein kann, wenn komplexe Themen verständlich und lebensnah vermittelt werden.

Der Besuch der Kinder-Uni war für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis. Die Veranstaltung bot nicht nur faszinierende Einblicke in die Welt der Genetik und Bioinformatik, sondern weckte bei vielen auch die Begeisterung für Naturwissenschaften und Forschung. So traten die Schülerinnen und Schüler am frühen Abend mit vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen die Heimreise an.

(Angela Jakob)

Mit Ergonomie und Power in den Unterricht

Mit Ergonomie und Power in den Unterricht

Gymnasiasten siegen beim Wettbewerb „Ideen machen Schule“

Das Team Sitcare um Michael Michovsky, Caitlin Lehmann und Elisa Richters hat den Regionalentscheid von Ideen machen Schule der Spielregion Deggendorf/Regen in der Seniorenstaffel gewonnen. Mit einer innovativen Geschäftsidee, einem überzeugenden Unternehmenskonzept und einer professionellen Präsentation setzte sich das Team am 08.06.2026 in Deggendorf durch.

Ideen machen Schule – von der Schulbank in den Chefsessel

Der Wettbewerb „Ideen machen Schule“, der von der Hans Lindner Stiftung organisiert wird, fördert unternehmerisches Denken, Kreativität und Teamarbeit bei Schülerinnen und Schülern. Ziel ist es, über einen Zeitraum von 18 Wochen, eigene Geschäftsideen zu entwickeln und daraus ein realistisches Unternehmenskonzept zu erarbeiten. Die besten drei Geschäftskonzepte qualifizieren sich nach einer Bewertung durch eine Fachjury für die jeweiligen Regionalentscheide.

Langes unbequemes Sitzen und leere Akkus im Unterricht – nicht mit Sitcare

Im Mittelpunkt der Idee stehen höhenverstellbare, ergonomische, zusammenklappbare und langlebige Stühle sowie höhenverstellbare Schreibtische mit integriertem Fach für eine Powerbank zum Laden von iPads und anderen digitalen Geräten. Ausgangspunkt war ein Problem, das viele Menschen aus Schule, Studium und Berufsleben kennen: Durch die zunehmende Digitalisierung werden mobile Endgeräte immer wichtiger, gleichzeitig fehlen häufig ausreichend Steckdosen. Zudem verbringen viele Menschen heute bis zu zehn Stunden täglich im Sitzen. Die Folgen sind oft Konzentrationsprobleme, Rückenschmerzen und Haltungsschäden.

Der Weg nach Deggendorf

Seit Oktober 2025 hat die Gruppe über 18 Wochen hinweg an ihrer Geschäftsidee und dem darauf basierenden Konzept gearbeitet. Hierbei standen Expertengespräche (Banken, Steuerberater, etc.) wie auch Gespräche mit potentiellen Kunden (Landratsämter in Bayern, Sachsen und dem Saarland sowie Kultusministerien) an. Um diese wie auch die Fachjury von ihrem Konzept zu überzeugen, wurde zunächst über Recherchearbeit und eine eigene Umfrage der Bedarf an höhenverstellbaren Tischen wie auch Stühlen im schulischen wie auch privaten Umfeld eruiert. Das Konzept, das Produktdesign wie auch der Finanzplan wurden bis zum Abgabetermin immer wieder überarbeitet, damit das kleinste Detail perfekt ist. So wurde auch die Fachjury überzeugt und Sitcare hat sich für den Regionalentscheid in Deggendorf qualifiziert.

Acht Minuten Präsentation können so lange sein – der Regionalentscheid in Deggendorf

Mit viel Eigeninitiative, Engagement und Teamarbeit entwickelten Michael Michovsky, Caitlin Lehmann und Elisa Richters ihre Geschäftsidee weiter und bereiteten eine überzeugende Präsentation vor. In mehreren Klassen wurde Sitcare präsentiert und an jedem Detail der Präsentation gefeilt: Wie müssen wir stehen, wann sollen wir sitzen, muss noch ein Detail mehr in die Präsentation, sprechen wir zu langsam oder doch zu schnell und haben wir wirklich nur 8 Minuten benötigt?

Neben den Übungen bei uns am Gymnasium ging es auch noch nach Deggendorf zu einem von der Hans Lindner Stiftung organisierten Präsentationscoaching. Die anschließenden Pfingstferien waren nicht zum Entspannen, sondern zum Vorbereiten da. Am letzten Samstag in den Ferien erreichte die Lehrkraft folgende Nachricht: Herr Ziegler können wir am Montag, bevor wir nach Deggendorf fahren in einer der ersten vier Stunden nochmals präsentieren?

Das Engagement, die Detailverliebtheit und der Glaube an ihr Unternehmen von Michael, Caitlin und Elisa hat sich nicht nur in der 4. Stunde beim letzten Probegalopp, sondern auch in Deggendorf gezeigt. Nach sehr langem Warten – Sitcare durfte erst als letztes Team präsentieren – überzeugten sie mit einer perfekten Performance und sicherten sich den Sieg.

Herzliche Gratulation von der gesamten Schulfamilie.

(Stefan Ziegler)

Toller Ferienstart

Toller Ferienstart

Mit Musik, Kreativität und Kultur in die Pfingstpause

Ein ganz besonderer Schulausklang vor den Pfingstferien wartete auf die Unterstufe des Gymnasiums. Für die 5. bis 7. Klassen gab es nicht Unterricht nach Plan, sondern ganz spezifische musikalische, kreative und kulturelle Events, die die letzten Schulstunden wie im Fluge vergehen ließen.

Volksmusikspektakel live

So konnten die 5. Klässler mit der BR-Moderatorin und Volksmusikerin Birgit Tomys sowie ihrem kongenialen Musikpartner Matthias Pürner – beide auch am Wochenende zu hören beim „Drumherum-Volksmusikspektakel“ in Regen – singen, tanzen und Spaß haben. Sie reisten zum Bauern Hans, der eine Vielzahl an Tieren auf seinem Bauernhof versammelt, die es musikalisch nachzuahmen galt: ein Riesenspaß für die Jüngsten an der Schule, der durch die Freude am Musizieren und an der Bewegung die Kinder zum Strahlen brachte.

Längste Kettenreaktion „der Welt“

Die 6. Klassen dagegen wurden auf ganz andere Weise kreativ: Sie bauten in der Turnhalle des Gymnasiums die „längste Kugelbahn“ der Welt und lernten dabei spielerisch viel über Physik, das Wirken von Kräften und Gesetze der Kettenreaktion. Voller Eifer und mit unglaublich phantasievollen Materialien, vom Teppichrohr bis zum Katzenfutterbeutel, wurde mühevoll eine gut 50 Meter lange Kugelbahn aufgebaut und unter großem Applaus schließlich die Reaktion gestartet.

Weltreligionen entdecken

Die Siebtklässler schließlich reisten, nachdem sie im Unterricht so manches über die Religion des Islam gelernt hatten, zur Moschee nach Deggendorf, um konkrete Einblicke ins Gotteshaus und das Glaubensleben der Muslime zu erhalten.

Nunmehr warten zwei verdiente Wochen Ferien auf Schülerinnen und Schüler wie auch die Lehrkräfte, bevor es in den Endspurt des Schuljahres geht.

(Martina Kuchler)

Fußballmädchen in Kampflaune

Fußballmädchen in Kampflaune

Regionalentscheid der WK IV Mädchen in Viechtach

Am 12.05.2026 fand der Fußball-Regionalentscheid in Viechtach gegen das Comenius Gymnasium Deggendorf statt. Trotz eisiger Temperaturen kamen die Mädchen gut vorbereitet ins Spiel – und die Aufregung war in den ersten Minuten deutlich spürbar.

Die Deggendorferinnen erwischten den besseren Start und erzielten bereits in der 3. Minute das 1:0. Ein Schuss, der eigentlich als Flanke gedacht war, senkte sich als schöner Treffer hinter unsere Torfrau ins linke obere Eck und brachte die Deggendorferinnen in Führung.

Viele Chancen und großer Kampfgeist

Unser Team reagierte darauf sofort und lief in der Folge dem Rückstand hinterher. Mit großem Einsatz suchten die Mädchen den Ausgleich. Durch taktische Umstellungen in der zweiten Halbzeit, konnte man sich zunehmend Chancen erarbeiten, die jedoch leider nicht in Treffer umgemünzt wurden. Auch die Deggendorferinnen setzten immer wieder kleine Nadelstiche und machten es unserem Team schwer, die Kontrolle zu übernehmen. Das Spiel blieb über weite Strecken hart umkämpft und spannend– doch sowohl bei uns als auch bei der gegnerischen Mannschaft fiel in der weiteren Spielzeit kein weiterer Treffer. Am Ende blieb es beim Ergebnis 1:0 für die Deggendorferinnen.

Motivation trotz fehlendem Glück

Trotz der Niederlage sind wir sehr stolz auf unser Team. Die Mädchen haben enormen Einsatz gezeigt und sich als würdige Gegner im Regionalentscheid präsentiert. An diesem Tag hatte das Glück leider nicht auf unserer Seite gestanden – doch die sportliche Leistung war klar erkennbar. Die Enttäuschung ist da, aber vor allem bleibt die Motivation. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr und werden wieder voll angreifen.

(Bianca Schiller)

Römer zum Anfassen

Römer zum Anfassen

Dies Latinus 2026 – Latein zeigt sich anschaulich

Der diesjährige dies latinus der 6.Klassen stand unter dem Motto „Die Römer zum Anfassen“. Auf Vermittlung von StRin Röger konnte Jürgen Kettner, ein handwerklich geschickter Hobby- und Experimentalarchäologe alias Secundus Alba, und dessen Tochter, Doktorandin in Berlin, für einen Tag zu uns an die Schule geholt werden.

Von der Tora bis zum Soldatenstiefel

Neben dem Anlegen der obligatorischen Toga durften die Lateinanfänger auch noch die Ausrüstung eines römischen Soldaten selbst ausprobieren und sich gegenseitig in römischen Spielen messen, z.B. in Mühle mit verschiedenfarbigen Erbsen.

Ganz praktische Gegenstände wie römische Winter- und Sommerschuhe, ein römisches Türschloss und Soldatenstiefel bis hin zu einer Groma, einem römischen Vermessungsinstrument, wurden bestaunt.

Die Schülerinnen und Schüler stellten viele konkrete Fragen, für die im Unterricht oft keine Zeit bleibt.

Von den Geheimnissen lateinischer Inschriften

Am Nachmittag hörte sich dann außerdem das W-Seminar Latein 2025/27 eine kurze Einführung zur Inschriftenkunde (Epigraphik) von Nathalie Kettner an und tauschte sich zu Literatur zum Thema des W-Seminars, nämlich Sklaverei, aus – ein kleiner Brückenschlag zur universitären Arbeitsweise.

Die Fachschaft Latein bedankt sich für die aufgebrachte Zeit und die vielen Realien, die die Fachschaft in ihrer Sammlung für künftige Schülerinnen und Schüler behalten darf.

(Daniel Lauber)

Maibaumfest mit musikalischer Note

Maibaumfest mit musikalischer Note

P-Seminar Musik des Gymnasiums Zwiesel in Aktion

Sowohl an der Christophorus-Schule in Schweinhütt als auch im Kindergarten am Kirchplatz in Zwiesel sorgte das P-Seminar Musik des Gymnasiums Zwiesel für eine gelungene und unterhaltsame musikalische Umrahmung des Maibaumaufstellens.

Vom Kinderlied zur Volksmusik

Mit kindgerechter, aber auch traditionell bayerischer Volksmusik begleiteten die sechs Musikerinnen die Feiern und schufen so eine festliche Atmosphäre. Gleich zu Beginn sorgte dabei das eindrucksvolle „Trompetenecho“ für einen gelungenen musikalischen Einstieg.

Begeisterung über Instrumente

Neben der Musik war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Essen und Getränke luden die Besucherinnen und Besucher zum gemeinsamen Verweilen ein. Besonders die Kinder hatten zudem große Freude daran, die verschiedenen Instrumente, die die Musiker mitgebracht hatten, selbst auszuprobieren und erste eigene Töne zu spielen.

Sowohl die Mitwirkenden des P-Seminars als auch die Gäste freuten sich über die gelungenen Veranstaltungen, bei denen Gemeinschaft, Tradition und Musik im Mittelpunkt standen.

(FM)

Zwiesel und Beauvais – un couple parfait

Zwiesel und Beauvais – un couple parfait

Gelungener Schüleraustausch des Gymnasiums mit Frankreich

Zwölf Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Zwiesel durften mit ihren begleitenden Lehrkräften Birke Mohwinckel und Daniel Lauber genau diese Erfahrung machen: Zwiesel und Beauvais sind ein perfektes Paar für einen Schüleraustausch.

Gemeinsames Kennenlernen

Eine Woche verbrachten die französischen Freunde aus der nordfranzösischen Stadt Beauvais, ungefähr eineinhalb Stunden nördlich von Paris, bei ihren deutschen Austauschschülern im Bayerischen Wald. Besuche im Haus zur Wildnis, im Glasmuseum und ein Tag in München mit Allianzarena waren die Höhepunkte. Einblicke in das deutsche Schulsystem und das Leben in den Familien gingen damit einher. Um sich gegenseitig noch näher kennenzulernen, organisierte man einen gemeinsamen Abend mit selbst gemachten bayerischen Schmankerln, der allen viel Spaß machte.

Von Beauvais nach Paris

Nach einer gemeinsamen Zugfahrt nach Frankreich erwartete die deutschen Schülerinnen und Schüler ein ähnlicher Einblick in unser Nachbarland, sowohl in den Schul- als auch den Familienalltag. Neben einer Stadtbesichtigung in Beauvais mit der höchsten, allerdings unvollendet gebliebenen Kathedrale Europas und dem Museum MUDO war ein Tagesausflug nach Paris sicher der Höhepunkt. Eine Schiffstour auf der Seine zeigte die bekanntesten Sehenswürdigkeiten von der Flussseite aus.

Sehr freundlich empfangen wurden die Gäste sowohl von den Bürgermeistern in Langdorf als auch in St. Crépin. Aus dieser Partnerschaft entstand schließlich einmal bei den französischen Kolleginnen Sophie Brelet und Marie-Cécile Bertaux die Idee eines Schulaustausches. Alle waren sich für das nächste Jahr einig: c´est à refaire! – wir müssen es unbedingt wiederholen!

(Daniel Lauber)

Fußball-Mädchen zeigen sich kämpferisch

Fußball-Mädchen zeigen sich kämpferisch

Regionalfinale der WK II in Deggendorf

Am 30.05.2026 fand der Regionalentscheid der Mädchen in Deggendorf statt. Bei schönem Wetter hatten unsere Fußballmädels leider etwas Lospech und mussten gleich zu Beginn gegen starke Gegner antreten.

Spiel gegen beste Mannschaften

Im ersten Spiel traf man direkt auf den späteren Gewinner des Turniers, die Realschule aus Osterhofen. Diese Mannschaft hatte gleich drei außergewöhnlich gute Spielerinnen im Kader. Entsprechend startete das Turnier mit einer 7:0 Niederlage.

Als zweite Mannschaft kam anschließend die zweitbeste Mannschaft des Comenius Gymnasiums aus Deggendorf. Auch hier musste man sich mit 4:0 geschlagen geben. Danach folgte das Spiel gegen das Robert Koch Gymnasium. In dieser Partie hatte unsere Mannschaft mehrmals Pech, sodass man sich letztlich mit einem 0:0 zufriedengeben konnte, da auch die andere Mannschaft Chancen auf einen Sieg hatte.

Teamgeist ist alles

Im letzten Spiel war die Luft dann deutlich raus, und man verlor gegen die Realschule aus Viechtach mit 2:0. Trotz der Ergebnisse zeigte unser Team insgesamt gute Spiele, die von einem großen Kampfgeist, einer fairen Spielweise und der Anerkennung der Stärken der gegnerischen Mannschaft geprägt waren. Besonders hervorzuheben ist unsere Torfrau Paula: Sie glänzte mit starker Leistung, konnte sich gut behaupten und parierte sogar einen 9-m-Schuss.

(Bianca Schiller)

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