Den Code des Lebens entschlüsseln
Biologieunterricht trifft Spitzenforschung: Zwieseler Gymnasiasten erleben Genetik und Bioinformatik an der TH Deggendorf
Wie lassen sich die Aktivitäten von Genen untersuchen und krankheitsbedingte Veränderungen in Zellen erkennen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 20 Schülerinnen und Schüler des Biologie-eA-Kurses am Gymnasium Zwiesel bei einer Exkursion an die Technische Hochschule Deggendorf (THD) in der vergangenen Woche. Dabei konnten sie die im Unterricht erarbeiteten Grundlagen der Genetik praktisch anwenden und einen Einblick in die moderne biomedizinische Forschung gewinnen.
Der eA-Kurs steht für „erhöhtes Anforderungsniveau“ und bezeichnet einen Biologiekurs, in dem die Schülerinnen und Schüler fachliche Inhalte vertieft in fünf Unterrichtsstunden pro Woche bearbeiten. Nachdem sie sich im Unterricht bereits intensiv mit theoretischen Grundlagen der Genetik auseinandergesetzt hatten, bot der Besuch an der THD die Gelegenheit, diese Kenntnisse in einem wissenschaftlichen Umfeld zu vertiefen.
Vom Labor bis zur digitalen Datenanalyse
Im Labor für Translationale Biomedizin erhielten die Jugendlichen zunächst Einblicke in molekularbiologische Arbeitsweisen. Unter fachkundiger Anleitung lernten sie, wie RNA aus Zellen des malignen Melanoms, einer Form von schwarzem Hautkrebs, isoliert werden kann. Dabei waren sorgfältiges Arbeiten und der präzise Umgang mit Laborgeräten wie Pipetten und Zentrifugen gefragt.
Im Anschluss wechselten die Schülerinnen und Schüler vom Labor in den Computerraum. Dort stand die Bioinformatik im Mittelpunkt: Mithilfe digitaler Werkzeuge und biomedizinischer Datensätze beschäftigten sie sich damit, wie sich die Aktivität von Genen untersuchen lässt und welche Unterschiede sich zwischen gesunden und erkrankten Zellen erkennen lassen.
Die Verbindung beider Arbeitsbereiche machte deutlich, wie eng moderne Biologie und Informatik miteinander verknüpft sind. Während molekularbiologische Verfahren wichtige Ausgangsdaten liefern, helfen computergestützte Analysen dabei, große Datenmengen auszuwerten und mögliche Zusammenhänge sichtbar zu machen.
Genetik mit Bedeutung für die Medizin
Besonders anschaulich wurde für die Jugendlichen, welche Bedeutung diese Methoden für die medizinische Forschung haben. Die Analyse der Genaktivität kann dazu beitragen, charakteristische Veränderungen in Krebszellen zu erkennen und sogenannte Biomarker zu identifizieren. Solche Erkenntnisse sind unter anderem für die Entwicklung zielgerichteter Therapien und die personalisierte Medizin von Interesse.
Der Besuch zeigte damit, dass die im Schulunterricht behandelten Themen weit über theoretische Modelle und Lehrbuchinhalte hinausreichen. Die Schülerinnen und Schüler konnten nachvollziehen, wie genetische Grundlagen mit modernen Untersuchungsmethoden verbunden werden und welchen Beitrag bioinformatische Verfahren zur Erforschung von Krankheiten leisten.
Die Exkursion an die TH Deggendorf bot somit nicht nur eine willkommene Ergänzung zum Biologieunterricht, sondern auch einen Einblick in aktuelle Forschungsfelder und mögliche berufliche Perspektiven an der Schnittstelle von Biologie, Informatik und Medizin. Der Tag machte deutlich, wie spannend es sein kann, den „Code des Lebens“ nicht nur zu verstehen, sondern mit wissenschaftlichen Methoden selbst zu untersuchen.
(Kerstin Bredl)
Herbsttage am Fuße des Falkensteins
Gymnasiasten genießen Wildniscamp
Ganz besondere Herbsttage konnten die Sechstklässler des Gymnasium Zwiesels im Wildniscamp des Nationalparks in Zwieslerwaldhaus verbringen. Vom 05. bis 14. Oktober genossen die Schüler der drei sechsten Klassen zusammen mit den begleitenden Lehrkräften und den Tutoren aus den 11. Klassen sowie den Waldführern des Nationalparks erlebnisreiche Tage mitten in der Natur.
Auszeit aus dem Luxus des Alltags
Schon das Schlafen in den Themenhütten des Wildniscamps war so ganz anders als zuhause. Der Lichtstern, das Wiesenbett, die Erdhöhle oder das Waldzelt bieten zwar keine Heizung und keinen Strom, aber dafür die Möglichkeit, die Natur vom Schlafsack aus zu beobachten, die Laute von Hirschkuh und Waldkauz wahrzunehmen oder beim Toilettengang im wahrsten Sinne des Wortes Fuchs und Hase zu begegnen. Gegen die schon recht beachtliche Kälte der Oktobernächte des Bayerwaldes haben Felle und Decken gute Dienste geleistet, sodass die Kinder sich auf ihren Nachtlagern wohlfühlen konnten und man zwischen den Geräuschen des Waldes auch noch recht lange das Ratschen und Lachen der Campbewohner hören konnte. Natürlich wurde dabei auch allen wieder bewusst, dass solche Annehmlichkeiten wie das Anknipsen des Nachttischlämpchens und das eigene warme Badezimmer ein ziemlicher Luxus sind, den wir sehr oft nicht mehr richtig schätzen. Nicht zuletzt bedeutete auch der Verzicht auf das Handy einen richtigen „Ausflug“ aus dem Alltag, wobei dann schnell festgestellt wurde, dass man ohne Smartphone viel mehr erleben kann.
Den Nationalpark mit allen Sinnen kennenlernen
Als Nationalparkschule ist es dem Gymnasium Zwiesel ein Anliegen, dass die Schüler im Laufe ihrer Schulzeit immer wieder in Kontakt mit dem Nationalpark und seinen Einrichtungen treten und auch dessen Konzept und die Philosophie kennenlernen. So stand am ersten Tag des Campaufenthalts eine Wanderung in das Urwaldgebiet am Falkenstein auf dem Programm. Dabei gab es viele interessante Informationen von den Waldführern, z. B. zur Borkenkäferproblematik, zur Tierwelt oder zum Einfluss des Klimas auf den Wald. Die Kinder hatten aber auch die Chance, die einzigartige Natur mit allen Sinnen wahrzunehmen. So durfte sich jedes Kind seinen eigenen Baum aussuchen und diesem dann mithilfe verschiedener Sinnesübungen auf ganz besondere Weise begegnen. Eine außergewöhnliche Erfahrung war auch der sogenannte „Stillegang“ durch den Wald, bei dem viele neue Geräusche erlauscht werden konnten.
Gemeinschaft und Kreativität
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen gemeinsamer Projekte. In Kleingruppen durfte aus Naturmaterialien Verschiedenes gebaut werden. Ziel war es, als Team eine Idee zu entwerfen, bei der Umsetzung gut zusammenzuarbeiten und zu entdecken, welche verschiedenen „Baustoffe“ der Wald zu bieten hat. Bei der anschließenden Projektpräsentation konnte dann z. B. das Traumhaus „Forestdream“, ein mittelalterliches Katapult oder ein ganzes Elfenwunderland bestaunt werden. Auch eine Hütte mit Barfußpfad wurde entworfen und in einer Klasse sogar ein Theater aufgeführt, bei dem es um das Kräftemessen zwischen Jäger Reh, Wildschwein und Wolf ging.
Alle Gruppen zeigten auf jeden Fall architektonisches Geschick und viel Kreativität und Fantasie. Daneben war an allen Tagen immer wieder Zeit, das weitläufige Campgelände zu genießen und als Klasse bei den verschiedenen Spielen noch stärker zusammenzuwachsen.
Zurück in die Zivilisation
Nach zwei Nächten im Wildniscamp hieß es dann auch schon wieder Abschiednehmen. Bei einer Reflexionsrunde wurde noch einmal an das Erlebte zurückgedacht und den Verantwortlichen des Camps, den Waldführern, den Tutoren und besonders Herrn Draxler, der jedes Jahr die Organisation des Angebots übernimmt, herzlich gedankt. Der rund einstündige Fußmarsch zum Bahnsteig nach Ludwigsthal war gleichzeitig wie ein Weg zurück in den normalen Alltag, allerdings mit vielen tollen Erfahrungen und Erinnerungen im Rucksack. Und auch wenn sich der Herbst mit Sonnenschein und 20 Grad, aber auch mit Nebel und Kälte in all seinen Facetten gezeigt hat, waren sich am Ende alle Klassen einig: Das Wildniscamp kann man nicht mit einem „normalen“ Schullandheim vergleichen und sollte man auf jeden Fall einmal erlebt haben!
(Elisabeth Raith)
Ideen sammeln für den eigenen Berufswahltag
P-Seminar Wirtschaft und Recht des Gymnasiums Zwiesel besucht Berufswahltag in Regen
Wie organisiert man eine Berufsmesse, auf der sich Schülerinnen und Schüler umfassend über Ausbildung, Studium und Karrierewege informieren können? Dieser Frage sind die neun Teilnehmerinnen des P-Seminars Wirtschaft und Recht am Gymnasium Zwiesel am Samstag, den 17. Oktober 2026, beim Berufswahltag in Regen nachgegangen. Denn die Elftklässler stehen selbst vor einer großen Aufgabe: Am 11. März 2027 richten sie am Gymnasium Zwiesel einen eigenen Berufswahltag aus.
Bereits der dritte Berufswahltag in Zwiesel
Es ist bereits der dritte Berufswahltag, den ein P-Seminar Wirtschaft und Recht am Zwieseler Gymnasium auf die Beine stellt. Da das Projektseminar jeweils nur in der 11. Jahrgangsstufe stattfindet, wechselt die Gruppe jedes Jahr – jeder neue Jahrgang übernimmt die Planung also mit frischem Blick und eigenen Ideen.
Anregungen für die eigene Umsetzung
In Regen schauten sich die Jugendlichen deshalb genau an, wie eine solche Veranstaltung funktioniert. Als hilfreich empfanden sie etwa einen übersichtlichen Lageplan mit Ausstellerverzeichnis, der Orientierung gibt und gezielte Besuche ermöglicht. Auch kurze Vorträge und Präsentationen einzelner Unternehmen, die einen kompakten Einblick in Berufsfelder geben, notierten sich die Seminarteilnehmer als mögliche Bausteine für Zwiesel. Ebenso wurde deutlich, wie wichtig eine gute Vorbereitung der Besucher ist: Wer schon vorab weiß, welche Aussteller kommen, kann gezieltere Fragen stellen und nimmt mehr aus den Gesprächen mit.
Großes Interesse bei Unternehmen
Mindestens ebenso wichtig war der direkte Kontakt zu den ausstellenden Unternehmen und Institutionen. Die Schülerinnen und Schüler stellten ihr Projekt vor und warben um Aussteller für den Zwieseler Berufswahltag – mit Erfolg: Zahlreiche Unternehmen bekundeten bereits ihr Interesse an einer Teilnahme.
Ein Blick auf die eigene Zukunft
Nicht zuletzt nutzten die Elftklässler den Tag auch für die eigene berufliche Orientierung. In Gesprächen an den Ständen informierten sie sich über Ausbildungsberufe, duale Studiengänge und Einstiegsmöglichkeiten bei Arbeitgebern in der Region – Erfahrungen, die ihnen auch bei der Gestaltung des eigenen Berufswahltags zugutekommen werden.
Mit vielen neuen Eindrücken und Kontakten im Gepäck geht es für das P-Seminar nun an die weitere Planung, damit am 11. März 2027 möglichst viele Schülerinnen und Schüler von einem vielfältigen Angebot profitieren können.
(Lena Fischl)
Neue Schülersprecher am Gymnasium Zwiesel
Die Wahl der Schülersprecher durch die SMV im Oktober hat eine neue „Führungsriege“ der Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Zwiesel in einer gemischten Gruppe aus erfahrenen und neu eingestiegenen Vertretern hervorgebracht:
Zum ersten Schülersprecher wurde Erik Stangl aus der Klasse 10c gekürt, gefolgt von der zweiten und bereits erfahrenen Schülersprecherin Eva Schleicher aus der Q13.
Die weitere wichtige weibliche Verstärkung im Bunde ist Anna Müller, ebenfalls aus der Klasse 10c.
Die Schülersprecher spielen eine ganz zentrale Rolle im Schulleben: Neben der Organisation wichtiger Aktionen im Schuljahr wie der Nikolausaktion oder der Beachparty sind sie Ansprechpartner für Schulleitung, Schüler, Eltern, Sekretärin, Hausmeister, … Sie vertreten die Interessen aller Schülerinnen und Schüler nach innen und nach außen, tragen Bitten und Beschwerden aus der Schülerschaft der Schulleitung vor, versuchen Konflikte zu lösen und, und, und …
Die ganze Schulfamilie wünscht dem neuen Sprecherteam viel Erfolg und Freude bei seiner verantwortungsvollen Aufgabe, zündende Ideen sowie Kraft und Ausdauer bei seinem Einsatz für die Mitschülerinnen und Mitschüler!
(Martina Kuchler)
Spannung, Spaß und nächtlicher Grusel
Neue Fünftklässler entdecken das Gymnasium
„Verstecken spielen im Schulhaus“, „Schwammerl suchen“, „die Spiele mit den Tutoren“, „die Zeit in der Turnhalle“! Ganz unterschiedlich waren die Antworten der Fünftklässler am Gymnasium Zwiesel auf die Frage, was ihnen bei den Kennenlerntagen an ihrer neuen Schule am besten gefallen habe. Gleich in der ersten vollen Schulwoche stand für die 97 Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen ein buntes Programm aus Ausflügen, Gemeinschaftsaktivitäten und Spielen auf dem Stundenplan. Dabei hatten sie bereits gleich zu Anfang ihrer Gymnasiumszeit Gelegenheit, ihre neuen Klassenkameraden, Klassenleiter sowie die Tutorinnen und Tutoren der 10. Klassen abseits des regulären Unterrichts kennenzulernen.
Natur, Kultur und eine besondere Nacht
Für die Klassen 5a und 5b war schon beim gemeinsamen Wandern am Vormittag genug Zeit zum Ratschen, zum Schwammerlsuchen und Brotzeitmachen, bevor es nachmittags mit dem Bus nach Freyung ging, um dort die Bayerische Landesausstellung „Musik in Bayern“ zu erkunden. Die von den Musiklehrern extra organisierte Kinderführung ermöglichte eine spannende Reise von Mozarts Zauberflöte über die Entstehung der Domgeige aus dem Holz der Münchner Frauenkirche bis hin zu den Beatles oder Haindling. Spannend war es, den Klangteppich eines Sommertages im Nationalpark Bayerischer Wald mit den Geräuschen der Großstadt München zu vergleichen. Die Klassen 5c und 5d hingegen besuchten bereits vormittags die Landesausstellung in Freyung und erfuhren am Nachmittag unter dem Motto „Schule von außen“, dass rund um ihre neue Schule auch einiges geboten ist.
Nach so vielen Eindrücken war der Hunger abends natürlich groß, sodass in der Schulküche gemeinsam gekocht wurde oder man sich eine Pizza vom Italiener schmecken ließ. Wieder gestärkt hatten nun alle Lust auf das Abendprogramm, für das sich die Tutoren lustige Spiele und Aktionen ausgedacht hatten. So erwachten die „Werwölfe vom Düsterwald“ zum Leben, gordische Knoten wurden gelöst und man konnte sich im gespenstisch leeren Schulhaus in den entlegensten Winkeln verstecken. Obwohl alle müde von dem ereignisreichen Tag waren, hatten sich manche der Fünftklässler bis weit nach Mitternacht noch allerhand zu erzählen, bevor im zum Schlafsaal umfunktionierten Klassenzimmer endlich Ruhe herrschte.
Schulhausbingo und viel Zeit zum Spielen
Am nächsten Morgen konnten die gut aufgelegten Fünftklässler und auch die noch recht verschlafen wirkenden Tutoren und Klassenleiter beim gemeinsamen Frühstück wieder Energie für den letzten Teil der Kennenlerntage tanken. Ein von den Zehntklässlern entwickeltes Schulhausbingo machte nicht nur sehr viel Spaß, sondern trug dazu bei, dass das große Gebäude nun nicht mehr fremd wirkt und selbst die anfangs noch komisch klingenden Raumabkürzungen auf dem Vertretungsplan kein Problem mehr darstellen. Gemeinschafts- und Vertrauensspiele in der Turnhalle oder am neu gestalteten Pausenhof rundeten das Programm ab und sorgten dafür, dass sich die Kinder an ihrer neuen Schule nicht nur zurechtfinden, sondern sich wohl- und aufgenommen fühlen. Und so lautete die häufigste Antwort auf die Frage, was denn bei den Kennenlerntagen am schönsten gewesen sei, schlichtweg: „Mir hod einfach ois gfoin!“
Elisabeth Raith)
Berufliche Orientierung hautnah
Selbsterkundungstag für die Q12
Wie geht es nach dem Abitur weiter? Welche beruflichen Möglichkeiten passen zu den eigenen Interessen und Stärken? Und wie sieht der Arbeitsalltag in unterschiedlichen Berufsfeldern tatsächlich aus? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Q12 beim Selbsterkundungstag, der gleich zu Beginn des Schuljahres im Rahmen des Aufbaumoduls zur Beruflichen Orientierung stattfand.
Workshop zu vier Berufsfeldern
In Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen sowie ehemaligen Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Zwiesel erhielten die Jugendlichen die Gelegenheit, in verschiedenen Workshops vier unterschiedliche Berufsfelder näher kennenzulernen. Dabei ging es nicht nur um Informationen zu einzelnen Berufen, sondern vor allem um die persönliche Auseinandersetzung mit den eigenen Interessen, Fähigkeiten und Stärken.
Kompetenzen reflektieren, Perspektiven entdecken
Die praxisnahen Einblicke und persönlichen Erfahrungsberichte der Referentinnen und Referenten ermöglichten den Schülerinnen und Schülern, unterschiedliche Berufsbilder aus erster Hand kennenzulernen und erste Vorstellungen von möglichen beruflichen Wegen zu entwickeln. So wurde der Selbsterkundungstag zu einer wertvollen Gelegenheit, die eigenen Kompetenzen zu reflektieren und zugleich neue Perspektiven für die Zeit nach dem Abitur zu entdecken.
Ehemalige Schülerinnen und Schüler als Referenten
Organisiert und begleitet wurde die Veranstaltung von OStRin Jana Aschenbrenner und StD Harald Mahl. Für die Workshops konnten mit Leni Steenbock, Lara-Maria Schnitzbauer, Eva-Maria Weinberger, Alexander Berndl, Jonas Kufner, Sophie Haban, Lilly Winter, Elena Steudtner, Magdalena Steinbauer, Hannah Stadler und Lisa Hofbauer engagierte und kompetente Referentinnen und Referenten gewonnen werden.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten für ihre Zeit, ihr Engagement und die persönlichen Einblicke in ihre beruflichen Erfahrungen. Sie haben den Schülerinnen und Schülern wertvolle Impulse für die Auseinandersetzung mit ihrer eigenen beruflichen Zukunft gegeben.
(Harald Mahl)
Sonniger Schulstart am Gymnasium
97 Fünftklässler starten in die neue Schulgemeinschaft
97 aufgeregte, gespannte und neugierige Schülerinnen und Schüler versammelten sich am ersten Schultag des aktuellen Schuljahres in der Aula des Gymnasiums Zwiesel zum Start in eine neue Schullaufbahn. Schulleiter Martin Huber und seine Stellvertreterin Martina Kuchler hießen zusammen mit den Tutoren aus den 10. Klassen, dem Team vom Elternbeirat und den Klassenleitern die Fünftklässler herzlich willkommen. Ebenso grüßte das neue Schulmaskottchen des Gymnasiums: der Zwiesel-Ziesel – ein sympathisches, niedliches und wandlungsfähiges Nagetier, das allen ein Lächeln ins Gesicht zauberte!
Start in die Gymnasiums-Rallye
Nach einer kurzen Begrüßung starteten die „Neuen“ zu einer ersten gemeinsamen Zeit in ihren Klassenzimmern im Herzen des Schulhauses, wohin sie von den schon „großen“ Tutoren, die das weitläufige Schulhaus etwas übersichtlicher erscheinen ließen, begleitet wurden.
Besonders aufregend erschien dabei die Aussicht auf die erste „Schulhausübernachtung“ gleich am kommenden Montag, bei der spannende Spiele, eine Schulhausrallye, eine Reise nach Freyung zur Landesausstellung Musik und vielfältige Aktionen das Kennenlernen erleichtern werden.
Die Eltern erhielten derweilen in einem informativen Einführungsvortrag wichtige schulorganisatorische Informationen, konnten bei einem gemütlichen Elterncafé in der Aula des Gymnasiums erste Kontakte knüpfen und auf die Rückkehr ihrer kleinen Entdecker warten.
Neue Schule – neues Outfit
Ein Highlight an diesem aufregenden ersten Schultag in ganz neuer Umgebung stellte sicherlich die Übergabe eines kleinen Geschenkpakets dar, das vom Verein der Freunde des Gymnasiums Zwiesel, dem Elternbeirat und der SMV finanziert wurde. Neben einem süßen Gläschen Honig, produziert von den fleißigen Mitarbeiterinnen aus der Schulimkerei, war der neue Schulpulli in Wunschfarbe mit Schullogo wohl das begehrteste Geschenk. Damit gehören die jüngsten Schülerinnen und Schüler gleich sichtbar zu ihrer neuen Schulfamilie und sind gerüstet für die nächsten spannenden Schulabenteuer im generalsanierten, hellen und freundlichen Schulhaus.
(Martina Kuchler)
Lesen stärkt die Seele
Gymnasium Zwiesel ehrt seine Klassenbesten
Die Schulfamilie des Gymnasiums Zwiesel freut sich auch am Ende des Schuljahres 2025/26 wiederum über eine ganze-Reihe von Schülerinnen und Schülern, die sich mit wirklich herausragenden Leistungen in allen Fächern hervorgetan und somit ihre Begabungen, ihre Einsatzbereitschaft, Kreativität und ihr Durchhaltevermögen unter Beweis gestellt haben.
Die unermüdlichsten Lerner und versiertesten Denker des jeweiligen Schuljahres werden nach bewährter Schultradition mit einer kleinen Anerkennung gewürdigt. So durften sich die Klassenbesten – darunter auch Gesamtschnitte von 1,0 – als Belohnung für ihren Einsatz und Lerneifer ein Lieblingsbuch für die Ferien aussuchen, wobei auch in diesem Jahr die Wunschliste bunt gefüllt war: Von „Einem Sommer in Sommerby“ bis „Young Sherlock Holmes“, von interessanten Sachbüchern zu reißenden Thrillern wie „Der Augensammler“ von Sebastian Fitzek, von anspruchsvollen Romanen und Klassikern wie Thomas Manns „Buddenbrooks“ oder Max Frischs „Biedermann und die Brandstifter“ hin zu aktuellen preisgekrönten Jugendbüchern wie „Fangirl“– zum Teil auch im englischen Original!
Ein herzlicher Dank der Schulfamilie geht dabei, wie jedes Jahr, an den Verein der „Freunde des Gymnasiums Zwiesel“, der alljährlich diese mehr als verdiente Anerkennung für die Schülerinnen und Schüler finanziert und so eine Ferien-Freude mit nachhaltiger Wirkung bereitet, ganz im Sinne von Walt Disney: „Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel… und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen.“
(Martina Kuchler)
Sonne, Sand und spannende Duelle
Das Gymnasium Zwiesel feiert seine große Beachparty
Hitzefrei einmal anders: Zum Abschluss des Schuljahres tauschten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Zwiesel ihre Klassenzimmer gegen Liegewiese, Schwimmbecken und Beachsportplätze. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen veranstaltete die SMV im Zwieseler Erlebnisbad die jährliche Beachparty für die gesamte Schulfamilie. Schnell zeigte sich: Für gute Stimmung braucht es weder Tafel noch Schulbuch – dafür aber Wasser, Musik und ein bisschen Sand.
Abkühlung im herrlichen Nass
Schon kurz nach Beginn der Veranstaltung verwandelte sich der Außenbereich des ZEB in eine große sommerliche Partyzone. Während sich einige Schülerinnen und Schüler direkt ins kühle Nass stürzten, suchten andere zunächst einen schattigen Platz auf der Liegewiese. Bei den Temperaturen war beides nachvollziehbar. Spätestens nach wenigen Minuten beim Fußball im Sand führte allerdings vor allem bei den Jüngeren kein Weg mehr am Schwimmbecken vorbei.
Sommerhits und Würstlgrill
Für den passenden Sound sorgte die Tontechnik der Schule. Mit sommerlicher Musik und bekannten Hits, die auf dem gesamten Gelände zu hören waren, lieferten sie den perfekten Soundtrack für einen Tag, an dem für einige Stunden niemand an Zeugnisse, Noten oder den Wecker am nächsten Morgen denken musste. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Am Grill wurden Würstlsemmeln zubereitet, während an der Cocktailbar farbenfrohe alkoholfreie Cocktails gemixt wurden.
Sportliche Highlights bei Beachsoccer und Volleyball
Sportlich wurde es bei den beiden großen Turnieren. Die Klassen 5 bis 8 traten im Beachsoccer gegeneinander an. Auf dem ungewohnten Untergrund entwickelten selbst einfache Pässe plötzlich ein überraschendes Eigenleben. Trotzdem wurde um jeden Treffer gekämpft, lautstark angefeuert und gemeinsam gejubelt. Die Klassen 9 bis 11 bewiesen ihr Können beim Beachvolleyball. Die Mannschaften lieferten sich spannende Begegnungen, bei denen nicht nur sportliches Können, sondern auch gute Nerven entscheidend waren. Den Höhepunkt des Tages bildete schließlich das Beachvolleyballspiel der Lehrkräfte gegen die Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen. Nun wollten es beide Seiten noch einmal wissen. Die Elftklässler setzten auf Schnelligkeit und ein eingespieltes Team, während die Lehrkräfte mit Erfahrung, taktischem Geschick und überraschend großem Ehrgeiz dagegenhielten.
Gelungener Abschluss des Schuljahres
Neben den sportlichen Wettkämpfen blieb genügend Zeit zum Baden, Entspannen und gemeinsamen Feiern. Gerade diese Mischung machte die Beachparty zu einem gelungenen Abschluss des Schuljahres und das Freibad für einen Tag zum vielleicht beliebtesten „Klassenzimmer“ der Schule.
Ein großer Dank gilt der SMV mit ihren Schülersprechern Maximilian Huber (11a) und Jonas Friedl (11c) betreut von Bettina Graf (StRin), der Tontechnik, unseren Hausmeister Christian Wenig, allen Helferinnen und Helfern am Grill und an der Cocktailbar sowie dem Team des ZEB für die tolle Location. Ohne ihren Einsatz wäre diese Veranstaltung nicht möglich gewesen.
(SMV)
Vielseitig, bunt und kreativ
Abwechslungsreiche Projekttage am Gymnasium
Jugendliche auf sportlichem Parcours, veganes Backen in der Schulküche und spannende Schafkopf- oder Schachturniere in den Klassenzimmern?! Ja, all das und noch viel mehr konnte man bestaunen bei den zwei Projekttagen am Gymnasium Zwiesel, bei denen die Schülerinnen und Schüler all ihre Alltagskompetenzen mit Spaß und Gruppenmotivation austesten konnten.
Freie Wahl nach eigenen Vorlieben
Mit einem mittlerweile ausgefeilten Konzept starteten die Projekttage in diesem Schuljahr: Jede Lehrkraft oder auch ausgewählte Schülergruppen boten einen ganz speziellen Workshop an und die Schülerinnen und Schüler hatten die Qual der Wahl bei ihrer Abstimmung über das Portal Mebis: Dort konnten sie Erst, Zweit- und Drittwahl angeben und landeten so zum überwiegenden Teil in ihren Wunschgruppen.
Abenteuer, Entspannung, Kreatives
Und es war wirklich für jeden das Passende geboten: Während die Abenteuerfans sich beim Parcours oder Rettungsschwimmen verausgabten, bei American Football, Inlinern, „let`s dance“ oder Volleyballturnieren schwitzten, chillten die Entspannungsbegeisterten bei „Read and Chill“ oder Gesellschaftsspielen, reisten ins Mittelalter oder „fairänderten“ die Welt bei der Entdeckung ökologischer Lebensmittel und Waren. Die Kreativen bazelten Figuren aus Ton für die Schulhausgestaltung, fertigten wunderschöne Perlen- oder Freundschaftsarmbänder, konstruierten ein Mausefallenauto oder ein Insektenhotel, belegten eine Ausbildung zum Streitschlichter, tauchten ein in die Welt des Programmierens, mühten sich bei Escape-Spielen oder der Erstellung von Lernpodcasts, machten erste Schritte in Unternehmensgründungen oder kreierten witzige und informative Image-Filme für die Schule.
Schüler unterrichten Schüler
Ganz besonders hervorzuheben sind dabei eine Reihe von Schülerworkshops: Jugendliche mit besonderen Hobbies und Softskills boten eigenständig kreative Gruppen zur Wahl an. Da konnte man erste Schritte als Rettungsschwimmer üben: Die Jugendlichen lernten, sich mithilfe spezieller Befreiungstechniken aus einem Würgegriff zu lösen, übten Rettungseinsätze mit dem Schwimmreifen und stellten bei verschiedenen Tauchübungen ihr Können unter Beweis.
Daneben wurden in der Schulküche leckerste Rezepte für veganes Backen umgesetzt und im Kunstsaal konnte man in ganz eigener, kreativer Gestaltung Leinwände bemalen.
Wechsel zwischen Pflicht und Kür
Verschiedene Klassenstufen belegten in diesen Tagen auch ein festes Projekt, das thematisch zu den Ausbildungsrichtungen der jeweiligen Teilnehmer passte: Die 9. Klassen konnten ein Erste-Hilfe-Kurs-Zertifikat mit Profis vom Roten Kreuz und dem „hauseigenen“ Ausbilder OStR Thomas Kufner erwerben, die 8. Klassen erlebten einen Ökologietag im Nationalpark, die 6. Klassen eine Gewässerexkursion, die 5. Klassen erkundeten den Wirtschaftswald am Arber um Steinhütte.
In- und Outdoor
Viele weitere Projekte wie etwa die Neugestaltung der Bibliothek, ein Rama-Dama zur „Generalreinigung“ des Schulhauses, eine Exkursion ins Frauenauer Glasmuseum mit kreativem Glasworkshop und zu den Miniaturwelten im Grenzbahnhof sowie zum Krafttraining ins Fitnessstudio rundeten diese etwas anderen Schultage ab.
So bot sich für alle Schülerinnen und Schüler wie auch für die Lehrkräfte ein gelungener Endspurt in die letzte Schulwoche mit vielen schönen Gruppenerlebnissen und lehrreichen wie kreativen Auszeiten!
(Martina Kuchler)