Gymnasiasten gestalten Graffiti im Stadtpark Zwiesel mit dem Wasserwirtschaftsamt Deggendorf
Trotz brütender Sommerhitze ließen sich fünf Schülerinnen und Schüler der Klasse 10c des Gymnasiums Zwiesel ihre Kreativität nicht nehmen: Während an der Schule bereits hitzefrei galt, trafen sie sich am Nachmittag, um gemeinsam mit dem Graffitikünstler Michael Gustav ein besonderes Kunstprojekt zu verwirklichen.
Skizzen für Pegelhäuschen am Stadtpark
Das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf war auf die Jugendlichen zugekommen und hatte sie gefragt, ob sie Interesse hätten, an der Gestaltung eines Pegelhäuschens im Stadtpark Zwiesel mitzuwirken. Die Resonanz war groß, und so machten sich die Schülerinnen und Schüler mit Begeisterung an die Arbeit.
Bereits im Kunstunterricht hatten sie unter der Leitung ihrer Lehrerin OStRin Wallner eigene Skizzen entwickelt. Aus diesen Ideen erarbeitete der Künstler, der eigens für das Projekt angereist war, einen gemeinsamen Entwurf. Als künstlerische Inspiration diente die berühmte „Große Welle vor Kanagawa“ des japanischen Künstlers Hokusai, ein Farbholzschnitt aus dem 19. Jahrhundert.
Eindrucksvolle Wasserlandschaft
Gemeinsam setzten die Jugendlichen, unterstützt von dem Künstler und ihrer Kunstlehrerin, das Motiv auf dem Pegelhäuschen um. Anna Heller, Sebastian Silberbauer, Johannes Lauber, Valentin Lohmann und Magdalena Weiderer zeigten malerisches Können im Umgang mit Farbe. Das Wasserwirtschaftsamt sorgte dabei dankenswerterweise für die nötige Erfrischung und stellte kühle Getränke, Sonnencreme und Kopfbedeckungen bereit.
Mit zahlreichen unterschiedlichen Blautönen entstand eine eindrucksvolle Wasserlandschaft, die den Schülerinnen und Schülern einen besonders malerischen Zugang zur Graffitikunst eröffnete. Auch der benachbarte Fluss diente als Inspiration für die Gestaltung der Wasseroberfläche und verlieh dem Kunstwerk einen regionalen Bezug.
Schmuckes Kunstwerk für den öffentlichen Raum
Trotz der hohen Temperaturen arbeiteten die Jugendlichen mit großem Engagement und Ausdauer. Ihr Einsatz wurde schließlich mit einem sichtbaren Ergebnis belohnt, das den öffentlichen Raum bereichert und zeigt, wie erfolgreich die Zusammenarbeit zwischen Schule, Künstlern und regionalen Institutionen sein kann.
(Usija Wallner)