Mentorenprogramm – Fahrt zur Kinderuni Deggendorf

Spannende Einblicke in die Medizin der Zukunft an der TH Deggendorf

Im Mai öffnete die Kinder-Uni der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) erneut ihre Türen für neugierige junge Forscherinnen und Forscher. Frau Vacek und Frau Jakob organisierten im Rahmen des Mentorenprogramms für Begabte einen Ausflug für interessierte Schülerinnen und Schüler der 5. bis 8. Jahrgangsstufe.

Wenn Gene Fehler machen

Bereits am frühen Nachmittag trafen sich die Teilnehmenden am Haupteingang des Gymnasiums, um gemeinsam mit dem Bus nach Deggendorf zu fahren. Dort erwartete sie am Campus der THD eine spannende Vorlesung mit dem Titel „Wenn Gene Fehler machen – Vom Aufspüren genetischer Krankheiten und der Medizin der Zukunft“. Die Veranstaltung wurde von Prof. Dr. Melanie Kappelmann-Fenzl aus der Arbeitsgruppe Bioinformatik der THD gestaltet.

Kindgerechter Einblick in Geheimnisse des Körpers

Kindgerecht und anschaulich erklärten die Referenten, welche wichtige Rolle Gene als „Baupläne des Lebens“ für unseren Körper spielen und wie kleine Veränderungen im Erbgut zu Krankheiten führen können. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie Forschende genetische Fehler aufspüren, welche modernen Untersuchungsmethoden dabei zum Einsatz kommen und welche Möglichkeiten die Medizin heute und in Zukunft bietet, um Betroffenen zu helfen. Besonders beeindruckend war für viele die Vorstellung, dass Krankheiten durch moderne genetische Analysen immer früher erkannt und teilweise sogar gezielt behandelt werden können.

Spannende Wissenschaft

Mit großem Interesse verfolgten die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer die Vorlesung und nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Dabei zeigte sich einmal mehr, wie spannend Wissenschaft sein kann, wenn komplexe Themen verständlich und lebensnah vermittelt werden.

Der Besuch der Kinder-Uni war für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis. Die Veranstaltung bot nicht nur faszinierende Einblicke in die Welt der Genetik und Bioinformatik, sondern weckte bei vielen auch die Begeisterung für Naturwissenschaften und Forschung. So traten die Schülerinnen und Schüler am frühen Abend mit vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen die Heimreise an.

(Angela Jakob)