Q12 hält Maibaumtradition aufrecht
Wie allenthalben in Dörfern und Gemeinden wuchs auch mitten auf dem neu gestalteten Außenbereich des Schulareals des Gymnasiums Zwiesel, dem ehemaligen Loy-Gelände, ein stattlicher Maibaum in den strahlend blauen Frühlingshimmel.
Initiative der Q 12
In bereits bewährter Tradition kümmerte sich die diesjährige 12. Jahrgangsstufe erneut in professioneller Weise um Vorbereitung, Schmuck und Sicherung des Maibaumes, unterstützt von den Künstlern der Schule, die passende Symbole aus dem Schulleben für den Baum gestalteten. So zieren Bienen als Zeichen für die Schulimkerei, ein Luchs als Symbol für die Nationalparkschule und Skiläufer bzw. Radfahrer als Zeichen für das vielfältige Sportangebot des Gymnasiums den Stamm. Gesponsert wurde das schöne Stück von Eva Schleicher (Q12) und Simon Well (Q12) kutschierte den Baum in professioneller Weise auf das Schulgelände.
Professionelle Aufstellung
Und so wurde am 4. Mai – in der Vorwoche war aufgrund der gerade laufenden Abiturprüfungen die Aktion nicht möglich – ein in traditionellen weiß-blauen Farben und von einer kleinen Fichte gekrönter, wunderbar geschmückter Baum angeliefert, um schließlich in der Mittagspause unter zünftiger musikalischer Begleitung durch Lukas Draxler (11. Klasse) in die Höhe gehievt zu werden. Dabei zeigten die Burschen aus der 12. Jahrgangsstufe ihr handwerkliches und traditionserprobtes Talent, indem sie den Baum in bewährter Manier mit „Schwaiberln“ die Senkrechte brachten und sicher mit Keilen befestigten. Darauf wurde dann – natürlich alkoholfrei – angestoßen.
Positive Symbolik
Unter großem Applaus der Schulfamilie dankte die Schulleitung den tüchtigen Maibaum-Aufstellern und Mitgliedern der SMV, die die hungrigen Zuschauer mit Würstlsemmeln versorgten. Alle wünschen sich, dass der Maibaum im Schulumfeld – in Anlehnung an die alte Symbolik als Frühlings-, Fruchtbarkeits- und Wachstumssymbol – viele gute Gedanken reifen, Persönlichkeiten wachsen und Projekte gelingen lässt.
(Martina Kuchler)